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DSL via Funk - die Alternative für Cunewalde!
Schon lange ist bekannt, dass man Daten auch mittels Funk übertragen kann.
Dennoch konnten sich Internetzugänge mittels Funk bisher noch nicht richtig durchsetzen.
Gleichwohl sind bei dieser Technik im Gegensatz zu anderen Übertragungsarten die
Kinderkrankheiten schon längst ausgemerzt und eine gute Möglichkeit, dem Nutzer einen sicheren
und schnellen breitbandigen Internet-Anschluss ohne aufwendige und kostspielige
Kabelverlegungen zur bieten. Ein weiterer sehr großer Vorteil bei diesem System ist, dass
eine Telefonverbindung nicht mehr benötigt wird.
Für diese Art der Internetanschlüsse kommen Richtfunksysteme zum Einsatz, bei denen man
zwischen Punkt-zu-Punkt- und Punkt-zu-Mehrpunkt-Systemen unterscheidet.
Beim Punkt-zu-Punkt-Richtfunksystem wird eine direkte Verbindung zwischen Sender und Empfänger
aufgebaut. Dadurch können theoretisch Übertragungsgeschwindigkeiten von über 1 Gigabit/s
erreicht werden. Nachteilig sind die hohen Kosten, da für jeden Nutzer eine separate Sende und
Empfangsanlage bereit stehen müsste. Daher wird diese Art des Richtfunks zur Anbindung von
Internet Service Providern genutzt. Das Punkt-zu-Mehrpunkt-Richtfunksystem versorgt mit einer
einzigen Sendestation, in Gebieten von mehreren Quadratkilometern beliebig viele Kunden.
Die das Signal mittels einer speziellen Antenne empfangen und an das Funkmodem weiterleiten.
Hier werden dabei Funkverbindungen in den Frequenzbereichen 2,6 GHz, 3,5 GHz und 26 GHz zur
Übertragung genutzt. Somit können Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 155 Mbit/s erreicht
werden. Die Nachfrage entscheidet darüber, ob sich der Aufbau einer oder mehrer Sendestationen
für den Betreiber und somit auch für den Nutzer rechnet.
Fazit: Eine Richtfunk-Anbindung wäre, wenn man einmal die relativ hohen Kosten außer acht lässt,
tatsächlich eine Alternative zum kabelgebundenen DSL. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Mit WiMAX von intel gibt es jetzt Hoffnung für viele die bis dahin noch keinen T-DSL der
Telekom oder anderer Anbieter bekommen können.
WiMAX, die Abkürzung für "Worldwide Interoperability for Microwave Access"
(deutsch: Weltweiter Funktionsstandard für Mikrowellen-Datenübertragung), sendet im Gegensatz
zu bisher bekannten Richtfunk-Verbindungen im Mikrowellenbereich zwischen 2 und 66 GHz.
Daraus ergibt sich eine sehr hohe Reichweite - in der Theorie nämlich bis zu 50 Kilometer.
Die maximal zu erreichende Bandbreite beträgt 280 Mbit/s. Natürlich sind die theoretischen
Werte nur in den seltensten Fällen erreichbar, realistischer kalkuliert sind zwölf
Kilometer bei voller Bandbreite.
WiMAX. Ein Begriff, der die T-Com das Schaudern lehrt.
Kaum rollen die ersten Pilotprojekte an, baut der magentafarbene Riese überraschend genau dort
sein T-DSL-Netz aus, wo kabellose Konkurrenz droht.
Wenn schon Goliath zusammenzuckt, kann man sich vorstellen, welch großes Potential in der
WiMAX-Technologie steckt
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